"Wenn die Justiz es nicht schafft, eine Form der Erinnerung zu sein, so wird die Erinnerung ihrerseits eine Form der Justiz"
Ana Blandiana
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Gedenkstätte für die Opfer des Kommunismus
Die Gedenkstätte - Memorial Sighet - für die Opfer des Kommunismus und des Widerstands wurde bereits 1992 von der Vorsitzenden der Bürger-Allianz, Ana Blandiana, konzipiert und initiiert und in den folgenden zehn Jahren zusammen mit Romulus Rusan und einer renomierten Gruppe von Historikern, Baufirmen und Designern realisiert.

Im Januar 1993 hat Ana Blandiana das Projekt dem Europarat vorgestellt. Nachdem zwei Delegationen Sighet besucht hatten, hat der Europarat 1995 einen Bericht verfaßt und die Gedenkstätte unter seine Schirmherrschaft gestellt. 1998 wurde die Gedenkstätte Memorial Sighet in einem Bericht des Europarats als eine der wichtigsten Gedenkstätten Europas zusammen mit der Gedenkstätte von Auschwitz und der Gedenkstätte der Friedens in der Normandie benannt.

Sie setzt sich zusammen aus einem Museum in den Räumen des ehemaligen politischen Gefängnisses in Sighet sowie dem Internationalen Zentrum für Studien über den Kommunismus mit Sitz in Bukarest. Das Ziel der Gedenkstätte ist die Wiederherstellung und Bewahrung der Erinnerung einiger Völker, insbesondere des rumänischen Volkes, denen während des letzten halben Jahrhunderts eine falsche Geschichte vermittelt wurde.

Obwohl entfernt von Bukarest am äußersten nördlichen Ende Rumänien gelegen, nimmt das Memorial Sighet eine zentrale Position in der Geographie Europas ein und liegt auf einer bevorzugten Route des Kulturtourismus, wobei es sowohl von Rumänen als auch von vielen Touristen aus dem Ausland besucht wird.
 
» Auszug für den Prozeß des Kommunismus, 1993-2000
Stephane Courtois: Memorialul crimelor comunismului
» Ansagen
DAS MUSEUM ZUM MITNEHMEN – jetzt online bestellen, 30 Mai 2008

Sie können jetzt online die DVD MUZEUL DE LUAT ACASA bestellen, die einen dreidimensionalen Besuch [...]
» Nachrichten und Ereignisse
Das Symposium „Die Garde der rumänischen Jugend. 1958-2008", 10 octombrie 2008

Vom 9.-10. Oktober 2008 fand in Brasov das Jubiläumssymposium „Die Garde der rumänischen Jugend. 1958-2008" statt, das der antikommunistischen [...]
» Kurze Geschichte des Gefängnisses von Sighet
» Kurze Geschichte des Museums Memorial
» Die Strukturen der Gedenkstätte für die Opfer des Kommunismus und für den Widerstand
» Finanzielle Unterstützung
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» Wie gelangt man zum Museum der Gedenkstätte von Sighet
» Öffnungszeiten des Museum Memorial Sighet
» Museum » Erdgeschoss
Saal 22
Bessarabien im Gulag

Dies ist eine Ergänzung zu Saal 23. Bessarabien, die ehemals rumänische Provinz, die 106 Jahre von den russischen Zaren beherrscht war, gelangte 1918 an das Mutterland zurück und wurde dann 1940 infolge des Molotow-Ribbentrop-Paktes eine der sowjetischen Republiken. 1941 befreit und 1944 erneut unter Sowjetherrschaft unter dem Namen Moldawische Sozialistische Sowjetrepublik gelangt, wird es zum Spielfeld [...]
» Museum » I. Etage
Saal 37
"Schwarzer Saal"

Jedes Gefängnis hat eine Strafzelle. Widerspenstige Gefangene wurden in vollkommener Dunkelheit isoliert, an einen Ring in der Mitte der Zelle gekettet. Manchmal (zum Beispiel in Aiud) wurden sie mit den Füßen auf einem Gitter im Wasser gehalten. Der Gefangene wurde nackt und barfuß eingekerkert. Seine Essensration wurde halbiert. Im Dunkel, in der Kälte, hungrig, oftmals gefesselt, war er gezwungen, [...]
» Museum » II. Etage
Saal 68
"Schwarzer Saal"

Wie auf der I. Etage wurde hier die Strafzelle rekonstruiert, in der, sowohl in Sighet, als auch in anderen Gefängnissen, Häftlinge, die als widersetzlich betrachtet wurden, unter den Bedingungen totaler Obskurität eingesperrt wurden. [...]
Internationalen Zentrum für Studien über den Kommunismus
Das Museum das häufig allein als Gedenstätte (Memorial) betrachtet wird, wurde vom Internationalen Zentrum für Studien über den Kommunismus gegründet, das ihm eigentlich voranging und auch weiterhin besteht und das Museum mit neuen Daten, Dokumenten und Ankäufen versieht. 1993 von Ana Blandiana und Romulus Rusan ins Leben gerufen und unter Bedingungen permanenter Finanznot tätig, hat das Zentrum für Studien dennoch die Projekte der Rehabilitation und Ausstattung des Museums verwirklicht, ebenso wie den Aufbau einer Datenbank, die dem Projekt einen glaubhaften und realistischen Inhalt verleiht. Es haben sich mehrere Abteilungen gebildet, deren Tätigkeitsbereiche im folgenden beschrieben werden. Es wurden wertvolle Mitarbeiter gewonnen und junge Forschungskräfte unterstützt, wenngleich nicht viele Arbeitsplätze geschaffen werden konnten. Es wurde die Erörterung wichtiger Themen im Rahmen von Symposien, Seminaren, Workshops und Rundtischgesprächen angeregt.
 
» Abteilung Mündliche Geschichte
» Die Verlagsabteilung
» Das Archiv
» Forschungsabteilung
» Abteilung Ausstellungen
» Ein Informationsstand des Europarats in Sighet
» Wissenschaftlicher Beirat
» Symposien
» Verschiedene Debatten und Rundtischgespräche
» Die Sommerschule
» Auszug für den Prozeß des Kommunismus, 1993-2000
» Die Zählung der Gefängnisbevölkerung in Rumänien in den Jahren 1945-1989
» Bibliothek Sighet
Von Iasi nach Genf, von den Ufern des Bahlui zum Leman: Erinnerungen

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Nr. pag.: 177
Pret: 5.00 €

Die Journalistin Nicoleta Franck schildert Ereignisse aus ihrem Leben, von ihrem Geburtsort Iasi ausgehend, dann aus dem Bukarest unter sowjetischer Okkupation [...]
» Dokumente
1956 - ein Jahr der Zäsur. Rumänien zwischen proletarischem Internationalismus und antisowjetischem Stalinismus

Aparitie: 2001
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Pret: 10.00 €

Studie mit einem Anhang von Dokumenten, ausgewählt von Ioana Boca, Teodor Stanca und Mircea Popa, über die Ereignisse in Rumänien im Jahr 1956. [...]
» Mündliche Geschichte
"Die Partisanen sollen leben, bis die Amerikaner kommen!" Erzählungen aus den Bergen, aus Gefängnissen und der Freiheit

Aparitie: 2008
Nr. pag.: 192
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Ein Epos über die Partisanen aus den Bergen der Maramures, erzählt von Aristina Pop-Saileanu, einer der letzten Überlebenden des antikommunistischen Widerstands [...]
» DVD
DAS MUSEUM ZUM MITNEHMEN

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DAS MUSEUM ZUM MITNEHMEN – eine virtuelle Replik des Memorial Sighet Mindestanforderungen: Betriebssystem: Windows XP Prozessor: Pentium 1.8 GHz [...]
Die Stiftung Bürgerakademie
Die Stiftung Bürgerakademie wurde am 21. April 1994 gegründet. Zu ihren Zielen gehört der Aufbau der Zivilgesellschaft, die Erziehung der Jugend, eine bessere Kenntnis der Vergangenheit des Landes und in diesem Sinne auch die Neuschreibung der Gegenwartsgeschichte Rumäniens, die während der kommunistischen Diktatur gefälscht wurde.

Das wichtigste Projekt ist die Gedenkstätte für die Opfer des Kommunismus und des Widerstands in Sighet.
 
» Leitungsrat der Stiftung Bürgerakademie
» Kontakt
 
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